Wir glauben, dass Landwirtschaft auch anders funktionieren kann.
Bei Bauer-Direkt arbeiten wir mit Lebensmittel-Erzeuger*innen zusammen, die sich für ein nachhaltigeres System der landwirtschaftlichen Produktion und des Lebensmittelkonsums einsetzen.
Das sind einige unserer Bäuerinnen und Bauern.
Gemüsebaubetrieb Kuprat
Drei Generationen von Bauern in der Biosphäre Spreewald
Über 30 verschiedene Gemüsesorten werden dort von Frühjahr bis Herbst von den Feldern geerntet. Nachhaltige Anbaumethoden und ein schonendes Anbaumanagement im Hinblick auf Boden, Umwelt und Natur sind für die Landwirt*innen selbstverständlich. Ihr tägliches Bestreben ist es, hier eine größtmögliche Vielfalt an frischem Gemüse und regionalen Produkten in höchster Qualität zu bieten.
Obstbau Riedel
Werbers (Havel) Obstbauer
Obstbau Riedel ist ein freundlicher Familienbetrieb aus Werder (Havel). Es ist ein integrierter und kontrollierter Obstbaubetrieb, der für Qualität, Gesundheit und Frische von Obst steht. Sie beraten ihre Kunden gerne und umfassend bei jedem Einkauf.
Sie produzieren ein breites Sortiment an frischem Qualitätsobst und -gemüse. Obstbau Riedel baut Äpfel, Aprikosen, Birnen, Kirschen, Pflaumen und Pfirsiche an.
Sie geben alles, was das Herz begehrt.
WeideEi
Ethical Hühnerzüchter
Scharren, picken, auf Bäumen ausruhen, fliegen, all das gehört zu einem Hühnerleben. Die Aufgabe einer Hühnerzucht ist es es, den Hühnern ein schönes Leben zu ermöglichen – sie danken es uns mit ihren wunderbaren Eiern.
Auf dem Bauernhof werden nur so viele Tiere gehalten, wie von den 30 Hektar Land mit eigenem Futter ernährt werden können. Hühner werden bei WeideEi in kleinen Gruppen und in wirklich mobilen Ställen gehalten. Die Hennen legen ihre Eier in „Einstreunester“, die mit Dinkelspelzen gefüllt sind. Diese Art der Nester ist besonders „kuschelig“ und angenehm für die Hennen, aber auch sehr arbeitsintensiv für den Halter, da alle Eier mit der Hand gesammelt werden müssen.
Nach wie vor werden auch in Öko-Brütereien männliche Küken nach dem Schlupf getötet. Bei WeideEi wird sichergestellt, dass alle Brüder der Hennen aufgezogen werden und ein glückliches Hahnenleben führen dürfen.
Mit jedem original WeideEi, das vom Hof kommt, werden die ethischen und moralischen Kriterien des Hofs erfüllt.
Hofgut Klein Schneen
regenerative Landwirtschaft
Als Marie-Sophie von Schnehen 2020 den Betrieb von ihrem Vater übernahm, stand ihr Fahrplan für das Hofgut fest: Auf Bioland umstellen & wieder mehr Kulturenvielfalt schaffen. Immer unter der Devise im Einklang mit der Natur zu arbeiten und nicht gegen sie, baut Marie mittlerweile neben üblichen Kulturen wie Dinkel auch Mohn, Lupinen, Quinoa, Kichererbsen, Buchweizen und Linsen an – sogenannte Sonderkulturen.
Ihr Ziel ist es, mehr Vielfalt und Biodiversität auf den Acker und in unsere Landschaft zu bringen.
Dabei legt sie bei der Fruchtfolgen-Planung besonderes Augenmerk auf eine gute Gesundheit des Bodens. Intakte Böden sind essentiell, denn nur ein gesunder Boden kann auch gesunde Pflanzen hervorbringen und letzlich gesunde Lbensmittel für uns alle. Auch in Bezug auf den Klimwandel ist der Boden mit seinem Humus als COs Speicher äußerst wichtig.
Die Kultivierung von Sonderkulturen in unseren Breitengraden ist risikoreich und geht nur langsam voran, da kaum Erfahrungen und Wissen dazu vorhanden sind. Der Familienbetrieb in Klein Schneen leistet also wichtige Pionierarbeit für die Zukunft, denn die Nachfrage nach Hülsenfrüchten und Superfoods hier zu Lande wächst und so können lange Transportwege und Importe aus dem Ausland reduziert werden. Anderseits kann sich der Betrieb durch den Anbau der Sonderkulturen viel besser an die klimatischen Veränderungen anpassen, die wir bereits jetzt spüren, beispielsweise kommt Quinoa mit viel weniger Wasser aus als herkömmliche Kulturen. Darum ist es sinnvoll, diese Kulturen nach und nach auch hier zu etablieren.
Spreewaldmühle
Getreide aus dem Spreewald, im Spreewald gemahlen
Nach einem Brand im Jahr 1903 wird das Mühlengebäude wieder neu aufgebaut und steht in dieser Form noch heute. Im Jahr 1957 übernahm die Familie Kümmel die Getreidemühle und arbeitet seither täglich daran, ihre Unabhängigkeit und die hochwertige Arbeitsweise zu erhalten.
Die Landwirte werden sorgfältig ausgewählt. Nur wer die strengen Qualitätsrichtlinien einhält, darf sein Getreide an die Mühle liefern.
Das Getreide wird sehr schonend vermahlen und somit eine Erhitzung der Produkte über 30° C vermieden. So bleiben alle Vitamine und Nährstoffe erhalten. Die fertigen Mehle werden 2 Wochen lang in atmungsaktiven Holzsilozellen gelagert, um zu reifen. Erst dann werden die Mehle entweder in umweltfreundliche Papiersäcke abgefüllt oder direkt an die Bäckereien geliefert.